Pfarrei St. Peter und Paul und Mariä Himmelfahrt Großostheim Mariengrotte In und um Großostheim gibt es einen Kranz von Kapellen, die im Laufe der Jahrhunderte von unseren Vorfahren errichtet wurden und heute noch von ihrer tiefen Frömmigkeit Zeugnis geben. Im Jahre 1947, nur zwei Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges, wurde von Mitgliedern des Natur- und Vogelschutzvereins die Mariengrotte im Lengtal, etwa 3 km südlich des Ortes errichtet. Man wollte damit der Gottesmutter danken, für die glückliche Heimkehr aus den Schrecken des Krieges und die Rettung der Gemeinde aus Kriegsgefahren. Zwei Urkunden mit der Schilderung der damaligen harten Nachkriegszeit und eine Mahnung an die künftigen Generationen wurden eingemauert. Auf den Gebetsbildchen der Grotte heißt es deshalb auch: „Bewahre uns vor Krankheit, Krieg und Hungersnot, oder was uns sonst bedroht. Beende allen Hass und Streit, dass wir leben in Einigkeit.“ Am 7. September 1947, einen Tag vor Maria Geburt, wurde die aus einfachen Feldsteinen gemauerte Grotte, feierlich eingeweiht. Die erste Madonna aus Holz wurde nach einigen Jahren durch die heutige Steinmadonna ersetzt.  Seit 1947 wandern und wallfahren zu allen Jahreszeiten,  besonders aber im Marienmonat Mai , viele Großostheimer zur Grotte, um im Vertrauen auf Maria, ihre Anliegen und Sorgen vor die Gottesmutter zu tragen. In den ersten Jahren nach Errichtung der Grotte werden auch viele Flüchtlinge und Vertriebene des zweiten Weltkrieges, die in Großostheim eine neue Heimat fanden, an diesem Ort Trost und Hoffnung gesucht haben. Grotte im Oberwald weiterlesen